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An dieser Stelle finden Sie unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Anmerkungen.

[05-2004] Medion verkauft defekte Fernseher?

Manchmal unterlaufen auch professionell am Markt auftretenden Unternehmen kleinere Pannen. Das nachfolgende Bild habe ich am 30.05. auf der Medion-Website gefunden. Ganz offenbar ist das auf dem Produktfoto abgebildete Gerät defekt... Potentielle Käufer seien aber beruhigt, denn unter dem Foto steht "Abbildung ähnlich".

Anklicken für größeres Bild.

[05-2004] Die Mega-Seller

Hier einmal einige Zahlen aus der Industrie, die aufhorchen lassen:

· Hewlett Packard verkauft jede Woche 1 Mio Drucker (Quelle)
· Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 25,4 Mio Handys verkauft (
Quelle)
· Weltweit dürften in diesem Jahr 60 Mio Digitalkameras abgesetzt werden (
Quelle)

[05-2004] Titelgeschichte im Westfalen-Blatt

Im April hatte ich per Email einen Leserbrief an das Westfalen-Blatt in Bielefeld geschrieben. Einige Zeit später erhielt ich den Anruf eines Redakteurs, der mich darauf hinwies, dass er über das Thema meines Leserbriefs einen Artikel schreiben werde. Am 6. Mai prangte dann der nachfolgende Bericht auf der ersten Seite des Westfalen-Blatts:

Wie immer: Bild anklicken zum Vergrößern.

[04-2004] "Echte" Statistiken

Sie möchten also ein Online-Konto? Die Diba ist unter den Direktbanken war schon häufig Testsieger in diversen Fachzeitschriften! Nur warum hat es die Diba dann nötig, einen Zinsvergleich zu "verschönern"?

Auf das Bild bin ich am 30.04.2004 auf der Diba-Website gestoßen.

Aber irgendetwas stimmt nicht... Balkengrafiken müssen nämlich immer proportional sein, egal, ob sie als Flächen- oder Balkendiagramm angelegt sind. Im Fall der Diba-Grafik ist aber weder die Höhe der Balken, noch deren Fläche proportional. Man kann jetzt natürlich diskutieren, ob es sich nur um eine Symbolgrafik handelt. Ein ungutes Gefühl hinterlässt diese Art von "Verschönerung" aber schon.

[04-2004] Wenn Redakteure sich ins Gehege kommen

In den Redaktionen der Fachzeitschriften läuft nicht immer alles glatt, da alle unter Zeit- und Erfolgsdruck stehen. Als freier Mitarbeiter bekommt man davon zum Glück meistens nicht viel mit. Vor einigen Jahren ist es dann aber doch zum Gau gekommen, weil sich zwei leitende Redakteure in die Arbeit des für mich zuständigen Redakteurs einmischten und dafür sorgten, dass ich meinen mehrseitigen Artikel drei- oder viermal - genau weiß ich das nicht mehr - neu schreiben musste. Der dabei auf mich abgeladene Druck lässt sich daran ablesen, dass ich mich wenige Tage später wegen einer Gürtelrose in ärztliche Behandlung begeben musste. Ich habe anschließend zwar noch einige Artikel für das Computermagazin geschrieben, wegen andauernder Differenzen mit der Redaktion aber nach mehr als fünf Jahren Zusammenarbeit einen Schlußstrich gezogen. Für dumm verkaufen kann ich mich auch selber.

Die Kommunikation der Redaktion mir mir lief häufig per Fax ab. Zwei Kostproben zum oben beschriebenen Konfliktfall möchte ich da nicht vorenthalten. Die Faxe waren natürlich jeweils immer mehrere Meter lang... Zum Schutz der beteiligten Redakteure sind einige Teile geschwärzt.

 

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[04-2004] Antivirus und Firewall

Heutzutage schließt kaum ein Artikel in den Fachzeitschriften zum Thema Computersicherheit ohne die Empfehlung ab, dass der Leser doch eine Firewall oder eine Antivirensoftware installieren möge. Ich habe mir in meiner langjährigen journalistischen Tätigkeit viele Firewalls und Antiviren getestet. Meiner Ansicht nach sind diese Programme für die tägliche Arbeit, d.h. permanente Aktivität im Hintergrund, praktisch unbrauchbar. Zum einen ärgern einen die vielen Fehlalarme, zum anderen werden Programme, die auch nur entfernt einen Netzwerkzugriff durchführen, behindert. Irgendwann schaltet man daher entnervt Firewall und Antivirus ab.

Mein Tipp: Verwenden Sie statt den Virenfängern MS Outlook und Internet Explorer besser alternative Programme. Ich nutze zum Beispiel als Browser hauptsächlich Firefox und als Email-Client Pegasus Mail. Wenn Sie dann noch die in Windows XP integrierte Verbindungsfirewall aktivieren (standardmäßig ist sie ausgeschaltet), sind Sie schon auf der sicheren Seite. Natürlich sollten Sie trotzdem Vorsicht walten lassen und zum Beispiel keine unbekannten Dateianhänge im Email-Client öffnen, bzw. Programme aus unbekannten Quellen herunterladen und installieren.